Satzung

Präambel

„Hochschulgermanistik in Bayern e. V.“ ist ein Verein, der wissenschaftlich ausgebildeten Germanistinnen und Germanisten offen steht, die seine Zielsetzungen und Aufgaben (nach § 2) unterstützen.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1.1 Der Verein führt den Namen „Hochschulgermanistik in Bayern e.V.“

1.2 Der Verein hat seinen Sitz in Würzburg.

1.3 Der Verein ist in das Vereinsregister am Amtsgericht Würzburg eingetragen.

1.4 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Ziele und Aufgaben

2.1 Der Verein tritt für eine unabhängige und leistungsfähige wissenschaftliche Germanistik ein.

2.2 Der Verein vertritt die ideellen und materiellen Interessen des wissenschaftlichen Faches Germanistik in seiner ganzen Breite in Politik und Öffentlichkeit, bei Behörden und gegenüber Interessengruppen aller Art auf der Grundlage der Freiheit von Forschung und Lehre. Dies schließt die Beratung der Mitglieder in allen Fragen ein, die mit ihrer Tätigkeit in der Hochschule und der Vertretung des Faches in der Öffentlichkeit zusammenhängen.

2.3 Der Verein nimmt sich aller Fragen an, welche das Fach Germanistik in seiner wissenschaftlichen Profilierung und universitären Verankerung sowie in seiner Wahrnehmung durch Öffentlichkeit und Politik betreffen. Er bietet ein Forum für fachpolitische Diskussionen und koordiniert gemeinsame und differenzierende profilbildende Maßnahmen an den Universitäten in Bayern.

§ 3 Steuerbegünstigung

3.1 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.2 Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche an das Vereinsvermögen. Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden

§ 4 Mitgliedschaft

4.1 Mitglied des Vereins können nur wissenschaftlich ausgebildete Germanistinnen und Germanisten mit Hochschulabschluss sein, die Mitglied einer Universität in Bayern sind und die Ziele des Vereins unterstützen.

4.2 Die Mitgliedschaft wird durch schriftlichen Beitrittsantrag und dessen Annahme durch den Vorstand des Vereins erworben.

4.3 Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand und ist mit einer Frist von drei Monaten zum Schluss des Geschäftsjahres möglich. Die Mitgliedschaft im Verein erlischt automatisch, wenn die Mitgliedschaft an einer bayerischen Universität nicht mehr gegeben ist.

4.4 Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es den Vereinszielen zuwider handelt oder seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachkommt. Gegen den Beschluss kann das Mitglied die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet für das betroffene Mitglied und den Vorstand bindend. Das Mitglied ist zu der Versammlung einzuladen und anzuhören.

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

5.1 Es ist ein jährlicher Beitrag zu entrichten. Die Höhe und Zahlungsweise regelt eine von der Mitgliederversammlung zu erlassende Beitragsordnung.

5.2 In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied Sitz und Stimme.

§ 6 Organe des Vereins

6.1 Mitgliederversammlung

6.1.1 Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie wird in der Regel vom Vorstandsvorsitzenden geleitet.

6.1.2 Die Mitgliederversammlung tagt mindestens einmal in zwei Jahren.

6.1.3 Die Mitgliederversammlung berät die vom Vorstand vorgelegten Richtlinien für die Arbeit des Vereins und entscheidet Fragen von grundsätzlicher Bedeutung.

6.1.4 Die Mitgliederversammlung entscheidet durch Beschluss.

6.1.5 Zur Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung mindestens vier Wochen vorher schriftlich eingeladen.

6.1.6 Die Mitgliederversammlung ist nach ordnungsgemäßer Einladung ohne Anwesenheitsquorum beschlussfähig. Ein Antrag ist beschlossen, wenn mehr als die Hälfte der anwesenden Mitglieder ihm zustimmt. Dies gilt nicht für die in § 7.1 dieser Satzung genannten Fälle.

6.1.7 Über den Verlauf der Mitgliederversammlung, die gestellten Anträge, die Verhandlung derselben und die gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll zu erstellen. Die Niederschrift ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen.

6.1.8 Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn mindestens ein Fünftel der Mitglieder sie unter Angabe von Gründen verlangt. Sie muss spätestens acht Wochen nach Eingang des von den Mitgliedern unterzeichneten Antrags tagen.

6.1.9 Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

  • Wahl und Abwahl des Vorstandes
  • Wahl der Kassenprüfer
  • Genehmigung des vom Vorstand vorgelegten Wirtschafts- und Investitionsplans
  • Beschlussfassung über den Jahresabschluss
  • Entgegennahme des Geschäftsberichts des Vorstandes
  • Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes- Erlass der Beitragsordnung- Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und die Auflösung des Vereins.

6.2 Vorstand

6.2.1 Der Vorstand besteht aus dem ersten Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und zwei weiteren Vorstandsmitgliedern. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins.

6.2.2 Der Vorstandsvorsitzende, in seiner Abwesenheit der stellvertretende Vorsitzende, ansonsten eines der weiteren Vorstandsmitglieder leitet die Mitgliederversammlung.

6.2.3 Der Vorstand entscheidet durch Beschluss. Beschlüsse sind mit einfacher Mehrheit zu fällen, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

6.2.4 Zur Vorstandssitzung ist schriftlich unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung mindestens zwei Wochen vorher zu laden. In dringenden Fällen kann auf eine Ladungsfrist verzichtet werden, wenn die Ladung aller Vorstandsmitglieder anderweitig sichergestellt ist (per Telefon, Telefax, E-mail).

6.2.5 Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam, darunter der erste oder der stellvertretende Vorsitzende, vertreten.

6.2.6 Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt zwei Jahre. Sie bleiben bis zur Bestellung des neuen Vorstands im Amt. Wiederwahl ist möglich.

6.2.7 Über Sitzungen des Vorstands, seine Verhandlungen und Beschlüsse ist ein schriftliches Protokoll zu fertigen. Dieses ist vom ersten Vorsitzenden zu unterzeichnen.

§ 7 Satzungsänderungen und Auflösung

7.1 Über Satzungsänderungen, die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung entscheidet die Mitgliederversammlung. Vorschläge zu Satzungsänderungen, Zweckänderungen und zur Auflösung sind den stimmberechtigten Mitgliedern bis spätestens einen Monat vor der Sitzung der Mitgliederversammlung zuzuleiten. Für die Beschlussfassung ist eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich.

7.2 Änderungen oder Ergänzungen der Satzung, die von der zuständigen Registerbehörde oder vom Finanzamt vorgeschrieben werden, werden vom Vorstand umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung. Sie sind den Mitgliedern spätestens mit der nächsten Einladung zur Mitgliederversammlung mitzuteilen.

7.3 Bei Auflösung, bei Entziehung der Rechtsfähigkeit des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das gesamte Vermögen des Vereins an den Deutschen Germanistenverband.


Die vorliegende Satzung wurde auf der Gründungsversammlung am 11.10.2004 in Nürnberg beschlossen.
Nürnberg, den 11. Oktober 2004